Besuchsrecht - Kind ist 16 Monate.... lang geworden....

Hallo, ihr Lieben!

Ich muss euch mal etwas fragen - und hoffe, ihr könnt mir helfen! Seit dr Geburt unserer Tochter macht mein Mann mir nur Stress. Er wollte sie nicht - Freunde von uns haben ihn "überzeugt", wie toll das ist Vater zu werden.... Nach der Geburt hat er jeden Abend Streit angefangen - auch wenn es keinen Grund gab, hat er einen gefunden. Dann hat er uns rausgemschmissen - nach einer Aussprache bin ich wieder zurück, weil ich nicht wahr haben wollte, dass diese kleine Familie kaputt gehen soll. Es wurde schlimmer. Er hat schon immer gerne mal "einen über den Durst getrunken", aber dann war er plötzlich jeden Abend betrunken (1-2 Flaschen Wein). Ich bin dann zur Mutter-Kind-Kur gefahren, um rauszukommen aus dem Stress und damit wir beide nachdenken können. Das hatte eine Paartherapeutin empfohlen. Nach der Kur sind wir zusammen zur Paartherapie gegangen - er ist nur 3 mal mitgangen, dann hat er seine Arbeit vorgeschoben. Ich bin dann noch sehr lange alleine hingegangen, da ich dachte, dass ich vielleicht auch alleine etwas an der Situation ändern kann. Hat aber nichts gebracht. Am 1. Geburtstag unserer Tochter waren alle da (vornehmlich seine 3 Brüder mit Anhang, sein Vater und dann noch meine Eltern) - aber er nicht. Dann ist er nach einem Streit ausgezogen. Behauptet heute, dass ich ihn rausgeschmissen habe - ich habe an dem Abend, als er gesagt hat, das er geht, nur keine Anstalten gemacht ihn anzuflehen, dass er bleibt. Jetzt wohnt er in einem Apartment ca. 20 km weg. Kommt aber höchstens sonntags nachmittags zu uns. Dann meckert er, dass er seine Tochter so wenig sieht und droht mir, dass er zum Anwalt geht, damit er sie jedes Wochenende zu sich holen kann. Besuchen kann er uns am Wochenende allerdings nur sonntags nachmittags, weil er sonst arbeitet. ???? Zu uns ziehen will er nicht, denn dann müsste er 20 km zur Arbeit fahren. (Ich habe mir 2 Monate nach seinem Auszug eine kleinere Wohnung genommen und das einzig bezahlbare war eben 20 km weiter weg). Er macht jetzt eine Therapie wegen des Akohols. Allerdings erzählt er immer, dass er nichts mehr trinkt - aber ich höre das abends, wenn er anruft, ob er betrunken ist oder nicht. Von 7 Tagen die Woche kommt es im Durchschnitt 3-4 mal vor. Und ansonsten bin ich mir nicht sicher, ob er eben nicht nach unserem Telefonat trinkt. Immer wenn er betrunken ist, macht er mir besonders viel Streß.

Das ist ein Teil der laaaangen Geschichte.... Jetzt zu meiner Frage: hat er wirklich Anspruch, unsere Tochter über das Wochenende zu sich zu holen? Versteht mich nicht falsch: ich möchte ihr auf gar keinen Fall den Vater vorenthalten! Aber ich mache mir Sorgen - er macht eigentlich immer nur das, was er will. Er spielt immer nur sehr oberflächlich mit ihr, wenn sie ihm zu anstrengend wird (etwas spielen will, was er nicht spielen will, ein bißchen meckert, weil sie vielleicht Durst hat oder ihr mal was nicht passt etc.), dann hebt er sie immer hoch und drückt sie mir in die Arme und geht eine rauchen. Und das sind nur winzige Beispiele. Er hat sie nie gebadet, ihr nie die Pampers gewechselt, sie nie ins Bett gebracht - und das nicht, weil ich es nicht wollte - er wollte es nie! Er hat immer gesagt: nee, mach du das mal schön!

Wie ist das mit dem Besuchsrecht für 16 Monate alte Kinder? Spielt seine Alkoholtherapie eine Rolle? Und sein Verhalten bis jetzt?

Ich danke euch, für eure Hilfe!
Viele Grüße, Claudia

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Ein Kind allein bei sich zu haben und Alkoholiker sein, schließt sich aus.

Wende Dich an eine erfahrene Anwältin, die Dir hilft den Umgang so zu regeln, dass das Kind keinen Schaden nimmt.

An Deiner Stelle würde ich meine Telefonnummer wechseln und mit von ihm nicht belästigen lassen. Soll er im Suff doch mit jemand anderem reden.

Gruß

Manavgat

2

dazu brauch sie keine anwältin.

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was er nicht gemacht hat, steht doch nicht zur debatte. es hat wohl ein alkoholproblem, daß er im momemnt noch nicht in den griff bekommt. wende dich vetrauensvoll an das jugendamt, wozu eine rechtsanwältin konsultieren, das kostet nur geld.
trage deine sorgen (alkohlkranken vater) vor, beantrage betreuten umgang. nur solltest du ihm keinen strick wegen der krankheit daraus drehen (umgangsverweigerung).
denke auch daran, daß er ja nicht vater werden wollte, sondern zum vatersein hat sich überreden lassen.

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"denke auch daran, daß er ja nicht vater werden wollte, sondern zum vatersein hat sich überreden lassen. "

#augen

Hallo,

was hat das denn damit zu tun? Das rechtfertigt doch in keinster Weise jetzt irgendwas. Denn das Kind gibt es jetzt nunmal. Da müssen beide dran arbeiten, dass es jetzt ein gutes Verhältnis zu beiden Eltern aufbauen kann.

LG polar

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jetzt mal ehrlich manchmal versteh ich deine posts nicht wirklich.

ob er vater werden wollte oder dazu sich überreden hat lassen also bitte...

wenn er nicht vater werden wollte hätte er sich ja gedanken über kondome machen können oder ist für sowas nur die frau zuständig?

ich versteh dich echt nicht wenn du solche sachen schreibst.

ich finde wer nicht vater oder mutter werden möchte hat sich auch um die verhütung zu kümmern.

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